Solaris
Der amerikanische Science Fiction-Film Solaris entstand 2002 unter der Regie von Steven Soderbergh nach dem gleichnamigen Roman von Stanislav Lem, der schon 1972 in der UdSSR verfilmt wurde. In den Hauptrollen sind George Clooney, Natasha McElhone, Jeremy Davies, Viola Davis und Ulrich Tukur zu sehen.
Inhalt:
Auf dringende Bitte seines Freundes Gibarian (Ulrich Tukur) reist der Psychologe Chris Kelvin (George Clooney) auf eine Raumforschungsstation, die sich im Orbit des Planeten Solaris befindet. Ohne genau zu wissen um was es geht erreicht Kelvin die Raumstation. Doch als er ankommt ist sein Freund, der Astronaut Gibarian, bereits tot. Er hat Selbstmord begangen. Auf der Station befinden sich noch Gibarians Sohn und zwei weitere Astronauten, die einen psychisch stark angeschlagenen Eindruck auf Kelvin machen. Schon bald erfährt der Psychologe den Grund. Während er schläft, träumt er von seiner verstorbenen Frau Rheya (Natasha McElhone). Diese hatte nach einem heftigen Streit mit ihrem Mann Chris anschließend Selbstmord verübt. Der Traum ist so real, dass Kelvin, als er aufwacht, glaubt Rheya würde neben ihm liegen. Nachdem der erschütterte Psychologe die seltsame Erscheinung befragt hat, schickt er sie mit Hilfe einer Raumkapsel fort. In der darauffolgenen Nacht erscheint Rheya jedoch erneut. Dabei stellt sich heraus, dass die Erscheinung Rheya zwar sehr ähnelt, aber eine andere Identität und andere Erinnerungen hat. Sie kann sich nur teilweise an Dinge ihres vorherigen Lebens auf der Erde erinnern. Und auch nur an solche, die Chris Kelvin ebenfalls kennt. Auch an die Kapsel hat sie keinerlei Erinnerung. Die Erscheinung ist selbst verwirrt darüber, wer sie ist. Darüber hinaus scheint sie unverwundbar zu sein, da Wunden bei ihr unverzüglich heilen. Trotz allem verliebt sich Chris in die Erscheinung, die seine Zuneigung zu erwidern scheint. Außerdem ist Rheya auch für die anderen auf der Station wahrnehmbar. Diese warnen Kelvin vor der angeblichen Rheya, die kein Lebewesen zu sein scheint. Durch die inneren Konflikte von Kelvin und der Rheya-Erscheinung spitzt sich die Situation zu. Am Ende erkennt die Rheya-Erscheinung, dass sie nicht die wahre Rheya ist und zieht die Konsequenzen. Mit einer Pulverisationsmaschine begeht die Erscheinung „Selbstmord“. Chris Kelvin reagiert darauf mit Fassungslosigkeit. Danach muss er feststellen, dass auch einer der Astronauten kein Mensch, sondern nur eine Erscheinung dessen ist. Diese Erscheinung hat den wirklichen Astronauten getötet. Chris und die verbliebene Astronautin entscheiden sich dafür zur Erde zurückzufliegen. Doch dort angekommen muss Kelvin feststellen, dass auch er nur eine Erscheinung ist und das der wahre Kelvin auf der Raumstation geblieben ist. Als auch noch Rheya in seiner Wohnung auftaucht, weiß er nicht mehr ob er noch lebt oder bereits tot ist, woraufhin ihm Rheya sagt, dass dies jetzt keine Rolle mehr spiele.